Studienauftrag Projektidee Stadtvilla
Allreal Generalunternehmung AG

Hanami House
Hauserstrasse, Zürich 

Zürich, Schweiz | 2019 


Hanami (jap. „Blüten betrachten“),
meist in der Höflichkeitsform O-Hanami, bezeichnet die japanische Tradition, in jedem Frühjahr die Schönheit der in Blüte stehenden Kirschbäume zu feiern.
Das Hanami House an der Hauserstrasse richtet sich an eine Familie mit Kindern, welche einen ruhigen Ort für einen turbulenten Alltag mitten in der Stadt sucht. Der Garten ist ein üppiges grünes Gefäss, eine delikat bepflanzte Oase, die täglich genutzt wird oder auch nur in der frühen Morgenstille betrachtet wird. Seine Stimmung dringt in die Tiefe der Wohnräume im Erdgeschoss ein und ist im Innern über Reflexionen und Schattenwirkungen der Bäume präsent. Das Haus besetzt den hangaufwärts liegenden Teil des Grundstücks bildet einen atmosphärisch dichten Aussenraum gegen die bestehende Natursteinmauer. Ein Aussencheminée markiert einen räumlichen Schwerpunkt im Übergang zur dicht bepflanzten Zone auf der Nordostseite hinter dem Haus.
Garten und Haus ergänzen einander gegenseitig in einer symbiotischen räumlichen Beziehung. Zwei talseitige Anbauten setzen sich vom Haupthaus ab und umfassen den Gartenraum mit einer höflichen, aber intensiven Geste. Eine an das Haus angedockte, offene Holzstruktur mit leicht aufgelegtem Dach nahe der oberen Grenzmauer bietet einen intimen, gedeckten Aussenraum von luftiger Qualität. Gegenüber liegt ein fein verglastes Gartenzimmer, der von der Hauserstrasse mit einer massiven Mauer geschützt ist. Hier werden auch die Gäste empfangen, die über die repräsentative Haupttreppe zur Wohnebene gelangt sind.


Hanami (jap. „view flowers“), mostly in the polite form O-Hanami, describes the Japanese tradition of celebrating the beauty of cherry trees in bloom every spring.
The Hanami House on Hauserstrasse is aimed at a family with children who are looking for a quiet place for a turbulent everyday life in the middle of the city. The garden is a luxuriant green vessel, a delicately planted oasis that is used daily or
even only observed in the early morning stillness. Its mood penetrates into the depths of the living spaces on the ground floor and is present inside through reflections and shadow effects of the trees. The house occupies the uphill part of the property forming an atmospherically dense exterior space against the existing natural stone wall. An exterior cheminée marks a spatial focus in the transition to the densely planted zone on the northeast side behind the house.
Garden and house complement each other in a symbiotic spatial relationship. Two extensions on the valley side contrast with the main house and enclose the garden space with a polite but intense gesture. An open wooden structure docked to the house, with a slightly raised roof near the upper boundary wall, offers an intimate, covered outdoor space of airy quality. Opposite is a garden room, finely glazed, which is protected from the Hauserstrasse by a massive wall. Guests who have reached the living level via the representative main staircase are also welcomed here.


Info

Auftraggeber | Allreal Generalunternehmung AG
Ort | Zürich
Jahr | 2019
Auftragsart | Studienauftrag
Status | Wettbewerb

Käferstein & Meister Architekten AG
Johannes Käferstein, Urs Meister, Annie Blackadder

Landschaft | Ganz Landschaftsarchitekten GmbH, Zürich

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