Wettbewerb

Kunsthaus | Art Gallery
Baselland

Basel, Schweiz | 2014-2015

Im Zuge eines Strukturwandels der Christian Merian Stiftung wurde das Dreispitz-Areal bei Basel in ein städtisches Quartier umgewandelt. Dabei entstanden neue und sanierte Bauten, die Gewerbe, Wohnen, Bildung, Kultur und Freizeit vereinen. Jetzt soll das Lagergebäude „Dreispitzhalle“ in der Helsinki-Strasse 5 in ein Kunsthaus umgewandelt werden.

Das Gebäude, ein Überbleibsel des obsolet gewordenen Zollfreilagers, passt gut in das von Bahngeleisen und Gewerbebauten geprägte Areal. Ziel des Projekts ist es, den industriellen Charakter des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig eine moderne Kunsthalle zu schaffen. Die Grundstruktur und der Grundriss der Halle bleiben weitgehend erhalten, während die bestehende Laderampe als Sockel dient. Der Museumsbau wird über dem Straßenraum schweben und eine flexible Terrasse bilden.

Die filigrane Tragstruktur der Halle bleibt bestehen, wird aber durch ein neues stählernes Tragwerk ergänzt, um die erhöhten Lasten durch den neuen Dachaufbau zu tragen. Diese Konstruktion verbessert sowohl die statische Integrität als auch die Tageslichtausleuchtung der Halle und verleiht dem Kunsthaus eine markante Präsenz. Nachts wird die Oberlichtlaterne in das Kunstfreilager Quartier hinausstrahlen und damit das Kunsthaus hervorheben.

As part of a structural change by the Christian Merian Foundation, the Dreispitz site near Basel was transformed into an urban quarter. In the process, new and renovated buildings were created that combine commerce, housing, education, culture and leisure. Now the "Dreispitzhalle" warehouse building at Helsinki-Strasse 5 is to be converted into an art gallery.

The building, a remnant of the now obsolete bonded warehouse, fits in well with the area, which is characterized by railroad tracks and commercial buildings. The aim of the project is to preserve the industrial character of the building while at the same time creating a modern art gallery. The basic structure and floor plan of the hall will be largely retained, while the existing loading ramp will serve as a base. The museum building will float above the street space and form a flexible terrace.

The hall's filigree supporting structure will remain, but will be supplemented by a new steel supporting structure to bear the increased loads caused by the new roof structure. This construction improves both the structural integrity and the daylight illumination of the hall and gives the Kunsthaus a striking presence. At night, the skylight lantern will shine out into the Kunstfreilager quarter, highlighting the Kunsthaus.


Info

Auftraggeber | Kunsthaus Baselland
Ort | Dreispitzareal, Basel
Jahr | 2014-2015
Auftragsart | Projektwettbewerb selektiv
Status | Wettbewerb

Landschaftsarchitektur | Studio Vulkan, Zürich
Bauingenieur | Dr. Schwartz Consulting Ag, Zug
Visualisierungen | Käferstein & Meister Architekten Ag, Zürich

Käferstein & Meister Architekten AG
Johannes Käferstein, Urs Meister, Annie Blackadder

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